Richard Wagner wählte für sechs Jahre das Tribschener Landhaus am Vierwaldstättersee zu seinem Wohnort. Im April 1866 bezog der Komponist das Haus und füllte es mit Leben.
In diesem herrschaftlichen Anwesen, von einem Park umgeben und direkt am See gelegen, verbrachte Wagner insgesamt sechs Jahre. Er vollendete hier die «Meistersinger von Nürnberg» und «Siegfried», er setzte die Arbeit an der «Götterdämmerung» fort und komponierte zwischendurch den «Huldigungsmarsch» und das «Siegfried-Idyll», das zum Geburtstag von seiner Frau Cosima im Treppenhaus am 25. Dezember 1870 zur Uraufführung kam. Hier revidierte er allerdings auch sein verheerendes Pamphlet über «Das Judenthum in der Musik».
Luzerner Zeit



Wagners Erard-Flügel
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